Wir über uns

1992 wurde die erste WingTsun-Schule in Koblenz eröffnet, konnte schnell erfolgreiche Mitgliederzahlen vorweisen und hat sich in der Koblenzer Kampfkunstwelt einen soliden Namen gemacht. Viele tolle Menschen haben dazu beigetragen, dass die EWTO-Akademie Koblenz ein Treffpunkt für interessierte und seriöse Fans der traditionellen Kampfkunst WingTsun ist, in der im Laufe der Zeit über 70 qualifizierte Übungsleiter / WingTsun-Lehrer ausgebildet wurden und WingTsun-Schüler*innen in deutlich 4-stelliger Zahl ausgebildet wurden. 

Wir - für Sie die beste Wahl?

So etwas pauschal zu behaupten wäre schlichtweg unseriös. Denn wir wissen doch gar nicht, ob wir überhaupt das (für Sie persönlich) beste Angebot bieten können. Wir besitzen zwar genügend Selbstbewusstsein, zu wissen, dass wir eine hohes Unterrichtsniveau und exqusite Wissensvermittlung bieten. Aber für Ihre persönliche Einschätzung spielen natürlich ihre individuellen Erwartungen und Präferenzen eine wichtige Rolle.

Denn selbst wenn wir die vorstellbar allertollsten Techniken bieten könnten: Sie müssen es ja mit uns und wir mit Ihnen aushalten können – also die persönliche Ebene spielt zumindest für uns eine sehr wichtige Rolle bei der Auswahl unserer Schüler und Mitglieder.

Dabei spielen der gesellschaftliche Status, Glaubenszugehörigkeit oder die geschlechtliche Orientierung für uns keinerlei Rolle. Wir sind tolerant, solange nicht der Boden der Rechtstaatlichkeit durch extremistisches Verhalten jegweder Richtung verletzt wird.

Auch wir haben eine Erwartungshaltung: in einer immer stärker beliebig werdenden Zeit, in denen traditionelle Werte und Regeln gerne als „altbacken“ immer mehr an Geltung verlieren, haben wir für uns den Wert einer gewissen Verbindlichkeit als wichtige Grundlage des Miteinanders definiert.

Wie diese Grundlagen lauten und warum wir sie als wichtig erachten lässt sich in folgenden Abschnitten erfahren.

 

über die Entstehung und Entwicklung der EWTO-Akademie Koblenz

Die WingTsun-Pionierarbeit im nördlichen Rheinland-Pfalz

Ende der 80er Jahre gelang der Kampfkunst WingTsun durch die Geschicke des Pioniers in Europa (Großmeister Keith R. Kernspecht) und seiner vielerorts hochengagierten Schüler der Durchbruch in Sachen Popularität.
Im Großraum Koblenz war es Sifu Heiko Martin, der WingTsun-Pionier im nördlichen Rheinland-Pfalz, unter dessen Leitung WingTsun-Schulen in Neuwied, Linz am Rhein, Asbach-Schöneberg und Ransbach-Baumbach etnstanden uns sich großer Beliebtheit erfreuten.

Vom bescheidenen Wunsch zur Berufung

Der frischgebackene Neuwieder Abiturient Jan-Holger Nahler trat mit dem Gesuch an seinen SiHing (=“älterer KungFu-Bruder“) Heiko Martin, bei baldigem Beginn seines Informatik-Studiums in der Universtiät in Koblenz dort eine kleine WingTsun-AG gründen und anleiten zu dürfen, denn Unterrichten und Wissensvermittlung war schon immer eine seiner Leidenschaften.

Sifu Heiko, der unausgesprochen schon längere Zeit nach einem Vertreter für den Schulaufbau in Koblenz suchte, zeigte sich erfreut und gab Jan-Holger die Möglichkeit im Herbst 1992 offiziell die WingTsun-Schule Koblenz zu eröffnen, zu organisieren und den Unterricht zu leiten.

Die Anfänge der WingTsun-Schule in der Universität-Koblenz

Der Erfolg stellte sich schneller ein, als erwartet. Als Unterrichtsort diente die legendäre Bodenturnhalle im Universitäts-Sportgebäude auf dem Koblenzer Oberwerth, bereit gestellt durch das Sportreferat der örtlichen Studierendenvertretung im Namen des AHS.

Ein paar selbstgebastelten Plakate und Flyer am Campus verteilt führten dazu, dass sich bereits beim allerersten Unterrichtsabend über 20 interessierte Personen eingefunden hatten. Harald und Sylvia Weimer (die später aufgrund ihrer pädagogischen Kompetenzen ein selbstständiges Kinder-WingTsun-Konzept erstellten und erfolgreich umsetzten) gehörten zu den ersten Mitgliedern und Schüler*innen der WingTsun-Schule Koblenz. Ein Jahr später stießen u.a. Constantin Mock und Arnold Waschgler hinzu.

Die erfolgreiche Aufbauphase

Aufgrund organisatorischer Gründe wurde die Universitäts-Unterrichtseinheit nach geraumer Zeit in das Sport- und Gesundheitscenter Medicon (damals noch im Gebäude oberhalb der Discothek Logo) verlegt.

Dort fanden auch die ersten EWTO-Prüfungsseminare mit dem mittlerweile leider verstorbenen Sifu Andreas Gross statt, der die organisatorische rechte Hand von EWTO-Gründer Sifu K. Kernspecht und für die intensive Betreuung der Koblenzer EWTO-Schule persönlich zuständig war.

Der Unterrichtsstil dieser Zeit war charakteristisch geprägt durch die Einflüsse, die Sifu Heiko Martin, Sifu Emin Boztepe und Sifu Andreas Groß auf den Koblenzer Schulleiter auswirkten. Es bestand auch eine intensive Zusammenarbeit mit der Neuwieder WingTsun-Schule und Schüler beider Orte machten sich das WingTsun-Schulen-Netzwerk, welches Sifu Heiko Martin im nördlichen Rheinland-Pfalz („EWTO-Akademie Mittelrhein“) geschaffen hatte, reichlich zu Nutze.

Der stetige Erfolg und die Erweiterung

Etwa im Jahr 2000 wechselte der Unterricht in das sich ständig erweiternde Jump – Fitness & Wellness in Koblenz Wallersheim. Bis zum heutigen Datum besteht eine außerordentlich gute Zusammenarbeit mit Studiobesitzer Carsten Werner und dessen Team.

In dieser Zeit entstanden auch Satelliten-Schulen in den Orten Boppard und Mayen, die der organisatorischen Leitung von Sifu Jan-Holger oblagen und denen das WingTsun-Zentrum in Koblenz als Mutterschule und Fortbildungszentrum diente.

Die Unterrichtsnachfrage war zu dieser Zeit so hoch, dass ein zusätzlicher dritter Unterrichtsabend in einem weiteren Fitness-Center im Koblenzer Industriegebiet eingeführt wurde. Nach fast einem Jahr trennten sich die Wege und ein spontaner Unterrichtraumersatz bot sich in der Mehrzweckhalle des HoT-Koblenz im Stadtteil Metternich für damals 2 Abende an. Und so hatten die Mitgelieder die Möglichkeit, bis zu 4 mal regelmäßig Abends den WingTsun-Unterricht wahrzunehmen. Dazu gab es regelmäßige Sonder-Kleingruppen und die Kindergruppen florierten.

Back to the roots … zurück an die Universität

Dies war auch die Zeit, als der Schulleiter Jan-Holger Nahler seinen Wohnsitz von Neuwied nach Koblenz Metternich verlegte, wo in der Nähe der neue Uni-Campus zum Wintersemester 2002/2003 fertig gestellt wurde. Dies nutzte der mittlerweile zum SiFu (Ehrentitel) gekürte Schulleiter, um wie einst im AHS „Blitzdefence-Kurse“ anzubieten, die dann auch erfolgreich ihre Fans angezogen hatten. Die Zusammenarbeit mit dem AHS (die ursprünglich 1992 startete, dann aber ein paar Jahre ruhte), besteht bis heute.

Ab dem Jahr 2006 entschied sich Sifu Jan-Holger mit Genehmigung seines SiFus (Prof. Dr. K. Kernspecht) dazu, auch das klassische WingTsun im Kursprogramm des AHS anzubieten und lehrt die Kampfkunst WingTsun seit dem an zwei Abenden in den Universitätssport-Räumlichkeiten bzw. auf dem Campus.

Zuverlässigkeit und Seriösität als Grundlage des Erfolgs

In etwa zu dieser Zeit engagierten sich Sifu Michael Zenz und Sifu René Reinhardt dahin gehend, als Entlastung füe Sifu Jan-Holger und zur regelmäßigen Eigenverpflichtung in Eigenverantwortung die Montags-Erwachsenen-Klasse im HoT (Sifu Michael) und die Dienstags-Erwachsenen-Klasse (Sifu René) im Jump zu übernehmen und sich durch ihren persönliche sympatischen, kompetenten und zuverlässigen Charakter ihre eigenen Fans zu sichern. Eine tolle Gelegenheit für alle Mitglieder, denn jedem WingTsun-Lehrer obliegen „künstlerische Freiheiten“ und die Unterrichtscharaktäre ergänzen sich und bilden Synergien.

Seit diesem Zeitraum fanden viele exklusive Seminare (z.B. die legendären Koblenzer Hellweeks, Weiterbildungen mit der GdP, …) in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Hochschulsport in Koblenz statt.

Bewährungsprobe und kreative Lösungen

Die Corona bedingten Lockdowns 2020/2021 und die damit einhergehenden Verbote für Präsenzunterricht führten dazu, dass neue Wege eingeschlagen werde mussten. So gab es alternative Unterrichte mittels Videokonferenzen, die erstaunlich effektiv waren.

Dazu gesellten sich langwierige Instandsetzungsarbeiten der Universitätssporthalle mit einhergehender Nichtnutzbarkeit der Hallen / Räume und ergaben die Not, temporär und spontan eine alternative Unterrichts-Location zu finden. Diese ergab sich in der Nutzung des großzügigen Ausstellungsraums des Autohauses Hoff im Koblenzer Industriegebiet. Der Inhaber Thomas Hoff und Sifu Jan-Holger sind durch gemeinsame Mitgliedschaft im Unternehmer-Bund BNI miteinander befreundet und Thomas Hoff stellte seine Räumlichkeiten völlig unkompiziert für zwei Unterrichtsabende in der Woche zur Verfügung und bot den Mitgliedern der EWTO-Akademie Koblenz und den Teilnehmer*innen der AHS-Kurse eine beheizte und beleuchtete Trainingsgelegenheit. DANKE an das Autohaus Hoff!

Seit dem Sommersemster 2022 kann der Außenbereich des Universitätssportgeländes mit Indoor-Fluchtmöglichkeit bei schlechtem Wetter wieder genutzt werden. Gemäß Planung steht ab dem Wintersemester auch die tolle Gymnastikhalle wieder zur Verfügung.

über unsere Akademiephilosophie

Wir unterrichten die Kampfkunst, wie sie vom legendären Großmeister Yip Man (der auch der SiFu des KungFu Stars Bruce Lee war) an Großmeister Leung Ting und vom diesem an Großmeister Prof. Keith Kernspecht (10. Meistergrad, Gründer und Cheftrainer der EWTO) weitergegeben und von letzterem in wissenschaftlicher Weise weiterentwickelt wurde.

Unser Dach ist einer der sicherlich größten professionellen Fachverbände für Kampfkunst, Selbstverteidigung und Gewaltprävention weltweit: die EWTO – die Europäische WingTsun-Organisation.

Unser Lehrauftrag beinhaltet nicht bloß Techniken und Strategien zur Bewältigung eines Kampfes, sondern wie auch in anderen Kampfkünsten gehört die nötige Charakterbildung und Festigung der individuellen Persönlichkeit zur Ausbildung mit dazu.

Dem modernen Trend, Anleihen in fernöstlicher Philosophie, Gesundheits- & Lebensgestaltung zu nutzen (heute hört man oft die neumodisch klingenden Schlagwörter, wie „Achtsamkeit“ und „Bewusstsein“), waren wir in unserer Zeit weit voraus und haben diese Vorgehensweise schon vor vielen Jahren gepflegt, als es noch gar kein Massentrend, sondern die „fixe Idee“ einiger „verrückter“ Pioniere war. Aus Überzeugung sind wir auf der einen Seite traditionell, da wir dabei auf ein bewährtes und z.T. viele hundert Jahre altes Erfahrungswissen zurück greifen. Auf der anderen Seite sind wir innovativ, da wir trendsetzend neue Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft in unsere Unterrichtsmethodiken integrieren.

Das characterisiert unser Werk gut: WingTsun ist eine traditionelle Kampfkunst mit festen und unumstößlichen Prinzipien, aber die Umwelt ändert ihre Bedingungen ständig. Deswegen ist auch WingTsun ein sich ständig änderndes und stets flexibles System, denn Entwicklung bedeutet Leben und Stillstand bedeutet Tod.

Dennoch sind wir in unseren Grundwerten stabil. Denn zu unseren obersten Maximen zählen das harmonische Lernen miteinander und voneinander in ehrlicher, respektvoller und synergetischer Atmosphäre.

Zu unserem Unterichtsangebot zählen erstklassige „Produkte“, wie unsere Kampfkunst WingTsun und diversifizierende Ergänzungsangebote (Gesundheitslehre, Gewaltprävention, Kinderselbstbehauptung etc.) mit dem Anspruch auf niveauvolle Bedingungen und bewacht von einem ständig aktualisierten Qualitätsmanagement.

Viele Schüler finden den Weg in unsere Schule, weil sie in einem gewissen Zeitraum Verteidigungstechniken erlernen möchten. Viele entdecken aber, dass sie bei uns nicht nur Wissen und Können in der physischen Ausführung der Kampfkunst WingTsun erarbeiten, sondern ein ganzheitliches System mit wertvoller Hilfestellung für alle Lebenslagen.

über unsere Vision

Es mag sicherlich ein bisschen naiv wirken, aber wir möchten daran teilhaben, die Welt ein bisschen zu einem besseren Ort zu machen. Traditionelle Kampfkünste haben meist die außerordentliche Fähigkeit, Werte und Tugenden zu vermitteln, die in der heutigen Gesellschaft besonders wichtig zu sein scheinen.

Außerdem möchten wir daran mitwirken, die Welt ein bisschen sicherer zu machen, gerade für diejenigen, die es benötigen. Grundsätzlich lehnen wir Gewalt ab. Dennoch müssen sich gerade Schwächere mit entsprechenden Mitteln gegen körperliche und psychische Repressalien von Stärkeren zur Wehr setzen können.

Wie wir wissen suchen Täter keine Gegner, sondern Opfer. Helfen wir dabei, typische Opfermantalitäten abzulegen, unterstützen wir indirekt die Vermeidung von Gewaltausübung, nach dem Motto im übertragenen Sinne: „wo keine Gelegenheit, da keine Diebe!“ ergibt sich „wo kein Opfer, da kein Täter!“

Wir wünschen uns ein gemeinsames harmonisches Miteinander, ohne Diskrimierung aufgrund politischer, rassistischer, idealistischer oder sexueller Gesinnung. Gemeinsam sind wir stark!

über unser Unterrichtsprofil

WingTsun ist ein chinesischer Familienstil. Das heißt, wir dutzen uns alle (vom Schüler bis hinauf zu den höchstgraduiertesten Lehrern, Meistern und Großmeistern). Unser Verhältnis untereinander wird geprägt durch gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung, sowie Respekt vor dem Wissen und Können unserer Lehrer. Der Umgang zwischen uns ist freundlich und familiär.

Dies drückt sich vor allem im Unterricht aus. Die Lehrer zeigen und erklären, wie es Eltern ihren Kindern, oder ältere Geschwister ihren jüngeren Geschwistern zeigen würden. So bedeutet die im Unterricht gebräuchliche Ansprache „SiHing“ soviel wie „größerer Bruder“ im Sinne der Kampfkunst. So wird der Ausbilder genannt, der noch nicht den Ehrentitel „SiFu“ (väterlicher Lehrer) verliehen bekommen hat. So wie der Lehrer dem Schüler das Vertrauen beweist, in dem er ihn unterrichtet und ihn an seinem Wissen teilhaben läßt, so bringt der Schüler dem Lehrer Respekt gegenüber, indem er ihn u.a. mit dem korrekten Titel anspricht und sich angemessen (im Sinne der Schulordnung) benimmt.

Dazu gehört z.B. auch streng traditionell gesehen, daß der Schüler nach den Erklärungen des Lehrers seine Anerkennung durch eine kurze Verbeugung ausdrückt. Dies hört sich im ersten Moment zwar etwas ungewöhnlich an, doch diese jahrhunderte alten – vor allem vom chinesischen Konfuzianismus geprägten und überlieferten – Traditionen helfen uns, einen niveauvollen und fruchtbaren Unterricht zu gestalten. Genau hingeschaut ist dies aber gar keine einseitige Unterwerfungsgeste. Vielmehr verbeugt sich der Lehrer nach Beendigung seiner Übungsanweisung und drückt damit nonverbal aus, dass er mit der Erklärung fertig ist. Und die Schüler bringen an dieser Stelle nonverbal durch das Verbeugen zum Ausdruck, dass sie verstanden haben. Wir empfinden diesen gegenseitig respektvollen Umgang als sehr angenehm und im gegenseitien Umgang ein hohes Niveau fördernd.

Im Unterricht werden dem Schüler Übungen und Techniken gezeigt, die gerade am Anfang Schwierigkeiten im Verständnis und auch bei der Ausführung aufwerfen können. Dies ist nicht ungewöhnlich, da meist erst im Gesamtzusammenhang die Ausgeklügeltheit und Raffinesse unseres Kampfsystems deutlich wird. Keiner wird schief angesehen, wenn ihm eine Übung nicht auf Anhieb perfekt gelingt. Vielmehr zählt der Wille und das Durchhaltevermögen, die neue Herausforderung anzunehmen und die Übungen zu meistern. Es hat sich immer wieder gezeigt, daß nicht unbedingt nur diejenigen, die am Anfang größtes Talent in der Sache beweisen, auch langfristig erfolgreich sind. Vielmehr Erfolg haben die Beständigen, die regelmäßig und bedacht üben und wenn möglich keine Trainingsstunden versäumen.

In unserem Unterrichtssystem gibt es für Schüler neben zwei Gesundheits- bzw. Bewegungsformen und diversen Grundtechniken 12 Kampfprogramme ( = Schülerprogramme), in denen die Schüler systematisch Kampfbewältigungstechniken und Taktiken sowie deren Anwendung erlernen. Ein solches Schülerprogramm kann bei durchschnittlich zweimaliger Unterrichtsteilnahme pro Woche in etwa 3 Monaten erlernt und dann mit einer abschließenden Prüfung absolviert werden. Dafür sind also etwa 24 Doppelstunden notwendig. Wer weniger oder häufiger trainiert, kann somit länger oder kürzer für sein Programm brauchen. Denn im WingTsun zählen die Trainingsstunden und nicht etwa die Wartezeit. Zusätzlich zum normalen Schulunterricht haben wir über das ganze Jahr verteilt ein reichhaltiges Angebot an Lehrgängen – ausgeführt von professionellen und weltweit anerkannten Lehrern und Meistern – bei denen Prüfungen abgelegt und Programme ganz besonders intensiv geübt werden können.

über unser Ausbilderprofil

Da die Aufgaben des Ausbilders beim Unterrichten in einer WingTsun-Schule über das bloße Vermitteln kampfkünstlerischer Inhalte weit hinaus geht, werden dem Ausbilder neben den unabdingbaren praktischen sowie theoretischen Fachkompetenzen ein Mindestmaß der folgenden Softskills (soziale Kompetenzen) abverlangt:

  • Empathie (Einfühlungsvermögen)
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationskompetenz
  • Kooperationsfähigkeit
  • Menschenkenntis
  • Selbstdisziplin
  • Teamfähigkeit
  • Konsequenz
  • Engagement und Idealismus
  • Toleranz und Kritikfähigkeit
  • Freundlichkeit und Humor
  • Flexibilität und jede Menge Geduld

Das Unterrichten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wer den Gedanken ins Auge fasst, eine Karriere als Ausbilder anzutreten, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er sich permantent up-to-date halten muss und dass die unterschiedlichsten und unerwartetsten Ansprüche an ihn herangetragen werden.

Völlig falsche Voraussetzungen sind gegeben, wenn Ausbilder in ihrer Funktion dazu neigen, ihre Position zur Selbstdarstellung und zum Machtmissbrauch gegenüber den Untergebenen ausnutzen wollen.

Oberstes Ziel im Ausbilderteam des WingTsun-Zentrum Koblenz ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Menschen, die sich uns als Schüler anvertrauen. Es gilt ihnen einen interessanten, ausgewogenen, kurzweiligen und anspruchsvollen Unterricht zu bieten.