Wir über uns

Wenn Sie möchten, erfahren Sie hier etwas mehr:

über unsere Unternehmensphilosophie

Wir unterrichten die Kampfkunst, wie sie vom legendären Großmeister Yip Man (der auch der SiFu des KungFu Stars Bruce Lee war) an Großmeister Leung Ting und vom diesem an Großmeister Prof. Keith Kernspecht (10. Meistergrad, Gründer und Cheftrainer der EWTO) weitergegeben und von letzterem in wissenschaftlicher Weise weiterentwickelt wurde.

Unser Dach ist einer der sicherlich größten professionellen Fachverbände für Kampfkunst, Selbstverteidigung und Gewaltprävention weltweit: die EWTO – die Europäische WingTsun-Organisation.

Unser Lehrauftrag beinhaltet nicht bloß Techniken und Strategien zur Bewältigung eines Kampfes, sondern wie auch in anderen Kampfkünsten gehört die nötige Charakterbildung und Festigung der individuellen Persönlichkeit zur Ausbildung mit dazu.

Dem modernen Trend, Anleihen in fernöstlicher Philosophie, Gesundheits- & Lebensgestaltung zu nutzen (heute hört man oft die neumodisch klingenden Schlagwörter, wie „Achtsamkeit“ und „Bewusstsein“), waren wir in unserer Zeit weit voraus und haben diese Vorgehensweise schon vor vielen Jahren gepflegt, als es noch gar kein Massentrend, sondern die „fixe Idee“ einiger „verrückter“ Pioniere war. Aus Überzeugung sind wir auf der einen Seite traditionell, da wir dabei auf ein bewährtes und z.T. viele hundert Jahre altes Erfahrungswissen zurück greifen. Auf der anderen Seite sind wir innovativ, da wir trendsetzend neue Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft in unsere Unterrichtsmethodiken integrieren.

Das characterisiert unser Werk gut: WingTsun ist eine traditionelle Kampfkunst mit festen und unumstößlichen Prinzipien, aber die Umwelt ändert ihre Bedingungen ständig. Deswegen ist auch WingTsun ein sich ständig änderndes und stets flexibles System, denn Entwicklung bedeutet Leben und Stillstand bedeutet Tod.

Dennoch sind wir in unseren Grundwerten stabil. Denn zu unseren obersten Maximen zählen das harmonische Lernen miteinander und voneinander in ehrlicher, respektvoller und synergetischer Atmosphäre.

Zu unserem Unterichtsangebot zählen erstklassige Produkte, wie unsere Kampfkunst WingTsun und diversifizierende Ergänzungsangebote (Gesundheitslehre, Gewaltprävention, Kinderselbstbehauptung etc.) mit dem Anspruch auf niveauvolle Bedingungen und bewacht von einem ständig aktualisierten Qualitätsmanagement.

Viele Schüler finden den Weg in unsere Schule, weil sie in einem gewissen Zeitraum Verteidigungstechniken erlernen möchten. Viele entdecken aber, dass sie bei uns nicht nur Wissen und Können in der physischen Ausführung der Kampfkunst WingTsun erarbeiten, sondern ein ganzheitliches System mit wertvoller Hilfestellung für alle Lebenslagen.

über unsere Vision

Es mag sicherlich ein bisschen naiv wirken, aber wir möchten daran teilhaben, die Welt ein bisschen zu einem besseren Ort zu machen. Traditionelle Kampfkünste haben meist die außerordentliche Fähigkeit, Werte und Tugenden zu vermitteln, die in der heutigen Gesellschaft besonders wichtig zu sein scheinen.

Außerdem möchten wir daran mitwirken, die Welt ein bisschen sicherer zu machen, gerade für diejenigen, die es benötigen. Grundsätzlich lehnen wir Gewalt ab. Dennoch müssen sich gerade Schwächere mit entsprechenden Mitteln gegen körperliche und psychische Repressalien von Stärkeren zur Wehr setzen können.

Wie wir wissen suchen Täter keine Gegner, sondern Opfer. Helfen wir dabei, typische Opfermantalitäten abzulegen, unterstützen wir indirekt die Vermeidung von Gewaltausübung, nach dem Motto im übertragenen Sinne: „wo keine Gelegenheit, da keine Diebe!“

Wir wünschen uns ein gemeinsames harmonisches Miteinander, ohne Diskrimierung aufgrund politischer, rassistischer, idealistischer oder sexueller Gesinnung. Gemeinsam sind wir stark!

über unser Unterrichtsprofil

WingTsun ist ein chinesischer Familienstil. Das heißt, wir dutzen uns alle (vom Schüler bis hinauf zu den höchstgraduiertesten Lehrern, Meistern und Großmeistern). Unser Verhältnis untereinander wird geprägt durch gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung, sowie Respekt vor dem Wissen und Können unserer Lehrer. Der Umgang zwischen uns ist freundlich und familiär.

Dies drückt sich vor allem im Unterricht aus. Die Lehrer zeigen und erklären, wie es Eltern ihren Kindern, oder ältere Geschwister ihren jüngeren Geschwistern zeigen würden. So bedeutet die im Unterricht gebräuchliche Ansprache „SiHing“ soviel wie „größerer Bruder“ im Sinne der Kampfkunst. So wird der Ausbilder genannt, der noch nicht den Ehrentitel „SiFu“ (väterlicher Lehrer) verliehen bekommen hat. So wie der Lehrer dem Schüler das Vertrauen beweist, in dem er ihn unterrichtet und ihn an seinem Wissen teilhaben läßt, so bringt der Schüler dem Lehrer Respekt gegenüber, indem er ihn u.a. mit dem korrekten Titel anspricht und sich angemessen (im Sinne der Schulordnung) benimmt.

Dazu gehört z.B. auch streng traditionell gesehen, daß der Schüler nach den Erklärungen des Lehrers seine Anerkennung durch eine kurze Verbeugung ausdrückt. Dies hört sich im ersten Moment zwar etwas ungewöhnlich an, doch diese jahrhunderte alten – vor allem vom chinesischen Konfuzianismus geprägten und überlieferten – Traditionen helfen uns, einen niveauvollen und fruchtbaren Unterricht zu gestalten. Genau hingeschaut ist dies aber gar keine einseitige Unterwerfungsgeste. Vielmehr verbeugt sich der Lehrer nach Beendigung seiner Übungsanweisung und drückt damit nonverbal aus, dass er mit der Erklärung fertig ist. Und die Schüler bringen an dieser Stelle nonverbal durch das Verbeugen zum Ausdruck, dass sie verstanden haben. Wir empfinden diesen gegenseitig respektvollen Umgang als sehr angenehm und im gegenseitien Umgang ein hohes Niveau fördernd.

Im Unterricht werden dem Schüler Übungen und Techniken gezeigt, die gerade am Anfang Schwierigkeiten im Verständnis und auch bei der Ausführung aufwerfen können. Dies ist nicht ungewöhnlich, da meist erst im Gesamtzusammenhang die Ausgeklügeltheit und Raffinesse unseres Kampfsystems deutlich wird. Keiner wird schief angesehen, wenn ihm eine Übung nicht auf Anhieb perfekt gelingt. Vielmehr zählt der Wille und das Durchhaltevermögen, die neue Herausforderung anzunehmen und die Übungen zu meistern. Es hat sich immer wieder gezeigt, daß nicht unbedingt nur diejenigen, die am Anfang größtes Talent in der Sache beweisen, auch langfristig erfolgreich sind. Vielmehr Erfolg haben die Beständigen, die regelmäßig und bedacht üben und wenn möglich keine Trainingsstunden versäumen.

In unserem Unterrichtssystem gibt es für Schüler neben zwei Gesundheits- bzw. Bewegungsformen und diversen Grundtechniken 12 Kampfprogramme ( = Schülerprogramme), in denen die Schüler systematisch Kampfbewätigungstechniken und Taktiken sowie deren Anwendung erlernen. Ein solches Schülerprogramm kann bei durchschnittlich zweimaliger Unterrichtsteilnahme pro Woche in etwa 3 Monaten erlernt und dann mit einer abschließenden Prüfung absolviert werden. Dafür sind also etwa 24 Doppelstunden notwendig. Wer weniger oder häufiger trainiert, kann somit länger oder kürzer für sein Programm brauchen. Denn im WingTsun zählen die Trainingsstunden und nicht etwa die Wartezeit. Zusätzlich zum normalen Schulunterricht haben wir über das ganze Jahr verteilt ein reichhaltiges Angebot an Lehrgängen – ausgeführt von professionellen und weltweit anerkannten Lehrern und Meistern – bei denen Prüfungen abgelegt und Programme ganz besonders intensiv geübt werden können.

über unser Ausbilderprofil

Da die Aufgaben des Ausbilders beim Unterrichten in einer WingTsun-Schule über das bloße Vermitteln kampfkünstlerischer Inhalte weit hinaus geht, werden dem Ausbilder neben den unabdingbaren praktischen sowie theoretischen Fachkompetenzen ein Mindestmaß der folgenden Softskills (soziale Kompetenzen) abverlangt:

  • Empathie (Einfühlungsvermögen)
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationskompetenz
  • Kooperationsfähigkeit
  • Menschenkenntis
  • Selbstdisziplin
  • Teamfähigkeit
  • Konsequenz
  • Engagement und Idealismus
  • Toleranz und Kritikfähigkeit
  • Freundlichkeit und Humor
  • Flexibilität und jede Menge Geduld

Das Unterrichten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wer den Gedanken ins Auge fasst, eine Karriere als Ausbilder anzutreten, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er sich permantent up-to-date halten muss und dass die unterschiedlichsten und unerwartetsten Ansprüche an ihn herangetragen werden.

Völlig falsche Voraussetzungen sind gegeben, wenn Ausbilder in ihrer Funktion dazu neigen, ihre Position zur Selbstdarstellung und zum Machtmissbrauch gegenüber den Untergebenen ausnutzen wollen.

Oberstes Ziel im Ausbilderteam des WingTsun-Zentrum Koblenz ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Menschen, die sich uns als Schüler anvertrauen. Es gilt ihnen einen interessanten, ausgewogenen, kurzweiligen und anspruchsvollen Unterricht zu bieten.