Meldungen über pandemische Verbreitung des Covid19-Corona-Virus dominieren derzeit die Nachrichten der unterschiedlichsten Medien.

Im WingTsun-Unterricht kommen wir alle miteinander in Kontakt. Da fragt sich sicherlich der/die ein oder andere, wie in Zeiten des aktuell von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen internationalen Gesundheitsnotstand die Wahrscheinlichkeit einer potentiellen Corona-Virus-Infektion sein mag und wie sich dort allgemein zu verhalten ist.

Erst einmal: Keine Panik! Aber Achtsamkeit ist gut!

In Deutschland ist noch kein Mensch (!) an der Erkrankung in Verbindung mit Corona-Virus gestorben und die ersten als infiziert erkannt Betroffenen gelten mittlerweile wieder als geheilt. Für eine durchschnittlich gesunde Person sollte eine solche Infektion auch keine nachhaltigen Folgen bzw. große Gefahr bedeuten. Die außerhalb Deutschlands infizierten, erkrankten und in diesem Zusammenhang gestorbenen Personen wiesen unseren Infos nach alle schwere andere Krankheiten (Herz, Lunge, etc.) auf und deren Immunsysteme waren offensichtlich aufgrund dieser Vorbeinträchtigungen nicht in der Lage, damit fertig zu werden.

Die Strategie der Experten (auf derzeitigem Erkenntnisstand: eine völlige Eindämmung scheint unwahrscheinlich) lautet, eine flächendeckende Ausbreitung so lange wie möglich hinauszuschieben/zu bremsen, um ausreichend Zeit für entsprechende und ausreichende Vorbereitung auf diese Situation zu sichern.

Da sind auch wir in der EWTO-Schule potentiell betroffen und mitverantwortlich. Deswegen dazu im Folgenden ein paar Informationen und damit verbundene Handlungsanweisungen:

1. Informationen

Es ist wenig zweckdienlich, sich in sozialen Medien verrückt machen zu lassen. Seriösere Quellen sind z.B. das Robert-Koch-Institut (rennomierte deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten). Dieses hat Handlungsanweisungen für verschiedene Bereiche veröffentlicht und der folgende Link verweist auf eine Info-PDF mit den [ Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen ], da die für eine „Großveranstaltung“ geltenden Bedingungen (… mehrere Menschen treffen aufeinander…) auch für unseren WingTsun-Unterricht zu Rate gezogen werden können.

Im Folgenden für uns relevanten Infos / Handlungsempfehlungen:

2. Handlungsempfehlungen für WingTsun-Schüler

  • Wer sich krank fühlt, sollte grundsätzlich und unabhängig von „Corona“ dem Unterricht fernbleiben (so steht es auch in der EWTO-Schulordnung: „Punkt 3: Gerade beim WT kommen wir unserem Trainingspartner sehr nahe. Halte Deinen Körper und Deine WT-Bekleidung sauber … Bleibe bitte dem Unterricht fern, wenn Du eine ansteckende Krankheit hast. …“) und sich auskurieren.
  • Wer typische grippeähnliche Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, …) aufweist, sollte erst recht dem Gruppen-Unterricht fernbleiben – schon aus Rücksicht auf die anderen Mitschüler und Lehrer, die sicherlich kein gutes Gefühl in Gesellschaft mit jemand potentiell mit irgendetwas Ansteckenden haben.

  • Allgemeine Hygiene-Anweisungen befolgen. U.a. kein unnötiger Körperkontakt, Hände-Geben vermeiden und das regelmäßige und richtige Hände-Waschen.

  • Wer aus „akut gefährdeten Gebieten“ (i.S.v. Corona-Virus oder anderen Infektionskrankheiten) zurückkehrt oder jüngst potentiell Kontakt mit Virusträgern gehabt hat, sollte sich überlegen, vielleicht 14-Tage aus Gründen der Sicherheit und Rücksicht den Kontakt mit Menschenmassen (oder auch WingTsun-Mitschülern) zu reduzieren bis hin ganz zu vermeiden.

3. Handlungsempfehlungen für WingTsun-Ausbilder

  • Den eigenen Teilnehmenden mitteilen, dass wer sich krank fühlt, bitte grundsätzlich dem Unterricht fernbleibt, da auch bei harmloseren Infektionskrankheiten („leichte Grippe“) die Ansteckungsgefahr für andere Mitschüler/Ausbilder viel zu hoch und vor allem auch völlig unnötig ist.

  • Schüler/Ausbilder, die offensichtliche grippe-ähnliche Symptome zeigen (Schnupfen, Husten, Fieber, …) darum bitten / auffordern, die Teilnahme am Unterricht abzubrechen und zu pausieren, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.

  • Personen, die aus „akut gefährdeten Gebieten“ (i.S.v. Corona-Virus oder anderen Infektionskrankheiten) zurückkehren, dazu motivieren, für ca. 14 Tage den Kursen fernzubleiben.

  • Bitte jetzt regelmäßig die Anwesenden Unterricht namentlich notieren: sollte es tatsächlich dazu kommen, dass eine „Corona-Virus-infizierte“ Person in einem Unterricht teilgenommen hat, dass schnell nachvollziehbar ist, mit wem diese Person alles in unmittelbarem Kontakt gestanden hat! Das ist sehr wichtig, um einer schnellen und unkontrollierten Verbreitung entgegenzuwirken.
Prävention sollte uns eigentlich liegen – nicht nur die Gewaltprävention.