WingTsun-Zentrum Koblenz


Kampfkunst-Schule & Ausbildungszentrum Sifu Jan-Holger Nahler


Wir sind offizielle Vertragsschule der EWTO Europäische WingTsun-Organisation) unter der Leitung von Sifu Keith Kernspecht.

Inhalte der Gewaltpräventionskurse

Die Kursinhalte richten sich nach der gewünschten Kurslänge (Basis-, Grund-, Kompaktkurs oder Arbeitsgemeinschaft) und dem jeweiligen Alter der Teilnehmer/ innen. So gibt es jeweils ein Programm für die Kindergärten, Grundschulen, Orientierungsstufen, Mittel- und Oberstufen bzw. Berufsschulen.

Folgende Inhalte werden in allen Kursen vermittelt:

  • Was ist Gewalt und wie und warum entsteht sie?
  • Begriffsklärung Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
  • „Sicherheit nach Noten“
  • Warum darf Körperkraft in der Selbstverteidigung keine entscheidende Rolle spielen und wie verteidige ich mich gegen körperlich stärkere Angreifer?
  • Wie verhindere ich es im Ansatz, dass ich gegriffen, gehalten, gewürgt, umklammert und geschlagen werde?
  • Einfache und effektive Selbstverteidigungstechniken, welche ohne besondere Voraussetzungen schnell erlernbar und umsetzbar sind.
  • Was sind die Mittel der Selbstbehauptung und wie setze ich sie gezielt ein?
  • Wie schaffe ich es, dass Zeugen mir beistehen und helfen?
  • Übungen zum Neinsagen
  • Erkennen und Einschätzen von Gefahren durch natürliche Intuition
  • Wie verlasse ich die Opferrolle und strahle Sicherheit aus?
  • Individuelle Kontrolle der Hauptlernziele

Dazu kommen alters- und bedürfnisgerechte Schwerpunkte, die in speziellen Rollenspielen trainiert werden.

Im Kindergarten erleben die Kinder erstmals regelmäßig eine Gruppendynamik. Sie müssen sich und andere wahrnehmen, Rücksicht nehmen, sich anpassen und sich durchsetzen.

In der Grundschule und insbesondere in der kombinierten Grund- und Hauptschule treffen die Kinder neben gleichaltrigen auch auf viele ältere Mitschüler. Zudem legen viele Kinder den Schulweg alleine zurück. Daher gehören ebenfalls Konflikte mit älteren Kindern und Jugendlichen sowie die Ansprache durch Erwachsene (z.B. aus dem Auto) zum Programm.

In der Orientierungsstufe müssen sich die Klassengemeinschaften neu finden, die Rangordnung innerhalb der Klasse neu bilden und die Schüler treffen wieder auf zahlreiche ältere Mitschüler. Die Jugendlichen in der Mittelstufe sind schwerer zu erreichen, aber aufgrund veränderter Freizeitaktivitäten (Clique, Disko usw.) besonders gefährdet.

Spezielle Unterrichtsmethoden und geschlechterspezifische Rollenspiele ermöglichen den Zugang zu den Jugendlichen und eröffnen sinnvolle Perspektiven für die Zukunft. In der Oberstufe und in der Berufsschule werden aus den Jugendlichen Erwachsene. Sie müssen sich in allen Bereichen (Schule, Beruf, Partnerschaft, Freundeskreis, Gesellschaft) zahlreichen Konflikten stellen und diese angemessen lösen.

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